Wer hätte gedacht, dass so viel Aufregung wegen abwaschbarer Kreide gemacht wird. Motivierte junge LübeckerInnen haben in einer Nacht- und Nebelaktion eine Juso-Aktion hier in Lübeck umgesetzt. Dabei wurde mit Hilfe einer Schablone „7. Juni SPD wählen“ an markanten Orten in der City mit abwaschbarem Kreidespray gesprüht.
Mehr als gedacht wurde diese Aktion wahrgenommen. Natürlich waren einige Bürger auch aufgebracht, weil sie glaubten, dass es Graffiti sei… die Aufregung mag man teilen. Aber viel schlimmer finde ich, dass Wahlplakate den Straßenverkehr an mehreren Stellen in unserer Stadt gefährden kann, weil bspw. Plakate zu tief an Masten angebracht worden sind und sich RadfahrerInnen verletzten könnten. Darum sollte sich die Hansestadt Lübeck kümmern!
Zudem werden Parteien in der Lübecker Innenstadt daran gehindert, keine Wahlplakate aufzuhängen. Ich fands unglaublich, dass den Lübecker Parteien so viel Druck gemacht wurde, dass sie diese Auflage selbst beschlossen…
Laut Verwaltung hätte für die Aktion eine Erlaubnis eingeholt werden müssen. Das halte ich für Quatsch. Wenn Kinder in der stadt öffentliche Wege mit Kreide bemalen, brauchen sie dafür auch eine Genehmigung? Wo kommen wir denn hin?!
Verfasser: Enrico Kreft
Verfasst von spdluebeck 


